AKTUELLES

"Back to Black"
Äthopisches Tanz- und Theaterensemble aus Israel auf Tournee


Mit ihrem neuen Stück "Back to Black" tourt das äthiopische Tanz- und Theaterensemble aus Israel vom 1. bis 9. Mai 2018 in Deutschland.

Tourneeplan

1. Mai, 16 Uhr, Jüdische Gemeinde Wiesbaden, Friedrichstr. 31-33, Wiesbaden
3. Mai, 12:15 Uhr, Adorno-Gymnasium, Palleskestr. 20, Frankfurt
3. Mai, 16 Uhr, Budge-Stiftung, Wilhelmshöher Str. 279, Frankfurt
4. Mai, 10 Uhr, Anne-Frank-Schule, Fritz-Tarnow-Str. 29, Frankfurt
4. Mai, 15:30 Uhr, Lessing-Gymnasium, Fürstenbergerstr. 166, Frankfurt
7. Mai, 16 Uhr, Haus Schönblick, Willy-Schenk-Str. 9, Schwäbisch-Gmünd
8. Mai, 17 Uhr, Kurhotel Eden, Rosenstr. 7, Bad Kissingen

"Back to Black" erzählt mit Musik, Tanz und Gesang die Geschichte von Dance, einer jungen New Yorkerin mit äthiopischen Wurzeln. Sie ist die Tochter einer ehemaligen Balletttänzerin, die ihr eine klassische Ballettausbildung ermöglicht. Dabei entdeckt Dance jedoch ihre Liebe zum Hip-Hop und folgt dem bekannten Meister Beru Teshale für einen Sommerkurs bis in sein Studio nach Israel. Sie schafft es, sich gegen die Erwartungen von Mutter und Lehrern zu stellen, für sich selbst einzutreten und erfolgreich zu sein.

Die zwölf jugendlichen Darsteller im Alter von 15 bis 18 Jahren leben alle in verschiedenen Jugenddörfern der Jugend-Aliyah in Israel. Einige sind bereits im Land geboren, andere als Kleinkinder nach Israel gekommen oder erst vor einigen Jahren eingewandert. Von den Heranwachsenden, die in den israelischen Jugenddörfern betreut werden, sind rund ein Drittel äthiopischer Abstammung. Um einerseits ihre künstlerischen Talente zu fördern, ihnen andererseits aber auch die Möglichkeit zu geben, die vielfältige Konflikte, denen sie sich gegenübersehen, künstlerisch auszudrücken und zu verarbeiten, wurde vor zwölf Jahren das äthiopische Tanz- und Theater-Ensemble gegründet. Auf der Tournee nach Deutschland lernen die Jugendlichen erstmals die deutsche Kultur kennen und erfahren, dass sie auch auf diesem für sie fremden Terrain mit ihrer künstlerischen Leistung Applaus und Anerkennung ernten können. Gleichzeitig stehen sie als Botschafter für Israel und zeigen eine andere Seite Israels fernab von gängigen Klischees.
Posted on 21 May 2018 by admin
Projekte 2018
Äthiopisches Tanz- und Theater-Ensemble
Neuer Termin - neues Stück: Wie schon angekündigt kommt in diesem Jahr das Äthiopische Tanz- und Theater-Ensemble nach Deutschland. Im Gepäck haben die 12 Jugendlichen ein völlig neues Stück, und auch der Termin der Tournee verschiebt sich.

Elektro- und Kfz-Auszubildende in Frankfurt
Zwölf Elektro-Auszubildende aus dem Jugenddorf Kfar Galim werden im April zu einem einwöchigen Ausbildungsbesuch nach Frankfurt kommen. Dies ist das 10. Mal, dass die Handwerkskammer Rhein-Main Jugendliche, die eine Ausbildung im Elektrobereich absolvieren, beherbegt und ihnen Gelegenheit gibt, sich im intensiven Unterricht durch einen deutschen Meister an neuen Geräten und Methoden zu beweisen. Die Vielfalt des Elektro-Handwerks wird so unmittelbar erfahrbar und spornt die Jugendlichen an, sich noch mehr in ihrem gewählten Ausbildungsberuf zu engagieren und die Erfahrungen in Deutschland für ihre weitere berufliche Laufbahn zu nutzen.

Der Ausbildungsbesuch der Kfz-Auszubildenden bei der Landesfachschule des Kfz-Gewerbes Hessen wird in diesem Jahr nicht im Frühling stattfinden, sondern im Herbst, voraussichtlich in der letzten Oktoberwoche.

Deutsche Polizeiabsolventen, israelische Polizeiauszubildende
In eine neue Runde gehen die Kooperationen mit der Polizei von Hessen, Rheinland-Pfalz und Sachsen: Im Juli und August kommen Jugendliche, die in den Jugenddörfern Kannot, Nir Ha'emek und Hodayot eine Einstiegspolizeiausbildung absolvieren, für eine Woche nach Deutschland und erleben bei ihren jeweiligen Gastgebern Training, Aufgaben und Arbeitsmethoden sowie die Strukturen der deutschen Polizei. Schon zuvor, im Juni und Juli, reisen die rheinland-pfälzischen bzw. sächsischen Polizeiabsolventen nach Israel in ihr Partner-Jugenddorf (Nir Ha'emek und Kannot). Neben den Kontakten im Jugenddorf werden sich die deutschen Ordnungshüter ein Bild von der Arbeit ihrer Kollegen in Israel machen.

Feuerwehr
Fortgesetzt wird auch die im letzten Jahr erst begonnene Kooperation mit der Feuerwehrschule Würzburg. Im Sommer kommen 12 Jugendliche, die im Jugenddorf Nahlat Yehuda eine Einstiegsausbildung im Feuerwehrbereich absolvieren, nach Würzburg zu einer Trainingswoche. Grundlegende Methoden des Feuerwehralltags in Deutschland, aber auch spezielle Einsatzszenarien können im hochmodernen Schulungszentrum oder in anderen Einrichtungen der bayerischen Feuerwehr (wie z.B. der Bergwacht in Bad Tölz) praxisnah geübt werden.

Jugendbegegnungen in Marburg und Ayanot
In Marburg trafen sich im November 2017 Teilnehmer der Adolf-Reichwein-Schule und Jugendliche aus dem Jugenddorf Ayanot. Dies war die erste Begegnung eines Multimediaprojekts, bei dem die Schüler unter dem Thema „Geborgenheit - Mein sicherer Platz“ ihre jeweiligen Lebensräume und -umstände erkunden und diskutieren. Breit gefächert waren die Bereiche, aus denen die Jugendlichen Einzelheiten erfuhren, wie z.B. der Wald als Natur- und Kulturlandschaft, der gleichzeitig Wirtschaftsfaktor ist; die jahrhundertelange Knochenarbeit im Bergbau und dessen Bedeutung für die wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands; ein Kurztrip ins Zentrum der politischen Macht des modernen Deutschland, den Bundestag, der im historischen Reichstagsgebäude residiert. Nicht nur für die israelischen Gäste waren das ganz neue Erfahrungen. Auch viele der deutschen Schüler waren z.B. noch nie in einem Bergwerk.

Im April fliegen die Marburger Schüler nach Israel, um mit ihren Partnern aus Ayanot dann deren Lebensräume zu erkunden. Ein Resumé ihrer Erlebnisse und Erkenntnisse werden die Jugendlichen in den Kurzfilmen ziehen, die sie in zwei Tagen intensiver Arbeit selbst schreiben und produzieren werden. Präsentiert werden diese Filme zum Abschluss der Besuchswoche im Jugenddorf Ayanot in Anwesenheit von Vertretern des Jugenddorfs und der Deutschen Botschaft.<br /> Die Begegnungen werden gefördert durch ConAct und das BMFSFJ im Rahmen des Kinder- und Jugend-Plans des Bundes.

Neue Projekte
Last but not least gibt es in diesem Jahr zwei neue, außergewöhnliche Projekte.

Schon Anfang März kommt eine Gruppe beduinischer Mädchen mit drei Betreuerinnen aus Israel nach Frankfurt. Da insbesondere im südlichen Bereich der Negev-Wüste sehr viele Beduinen in untereinander sehr zerstrittenen Stammeskulturen leben und viele der Jugendlichen wenig Zugang zu Bildung haben, hat das israelische Erziehungsministerium in den letzten Jahren Jugenddörfer insbesondere für sie in dieser Region eröffnet. Bis dato wurden jedoch überwiegend Jungen unterrichtet, da die Beduinen nicht gern ihre Mädchen außerhäusig betreut wissen. Ein vor kurzem eröffnetes Jugenddorf nimmt jedoch Jungen und Mädchen gleichermaßen auf. Sie alle haben besondere Führungsqualitäten und starke Charaktere. Die Idee ist, wenn solche Vertreter der einzelnen Stämme miteinander erzogen werden, dass sie schlichtend zwischen den Stämmen wirken können und vor allem Selbstbewusstsein, Emanzipation und Bildung in diese Gemeinschaft tragen können.
Der Besuch in Deutschland soll in der Begegnung mit einer an starken Frauenpersönlichkeiten reichen Kultur und Arbeitswelt gerade für die – im traditionellem Rollenbild sehr benachteiligten – Mädchen Perspektiven eröffnen.

"Darf ich mitspielen?" – Identität, Zugehörigkeit, Ausgrenzung ist das Thema eines Projekts im Juli 2018, an dem je sechs Teilnehmer aus drei verschiedenen Gruppen teilnehmen werden: jüdische Jugendliche, die in Jugenddörfern in Israel leben und teils unterschiedliche Zuwanderungshintergründe haben, Angehörige der Sinti/Roma, die in Deutschland leben, sowie Jugendliche der deutschen Mehrheitsbevölkerung.
Ziel ist es, einerseits in gemeinsamen Aktivitäten und Theaterworkshops Unterschiede und Gemeinsamkeiten der drei Gruppen bewusst zu machen, die Jugendlichen aber andererseits zu ermutigen, aus ihren Gruppen herauszutreten, sich individuell darzustellen und in neuen Konstellationen Gemeinsamkeiten untereinander zu finden.
Posted on 21 May 2018 by admin
Tournee des Äthiopischen Tanz- und Theater-Ensembles im Mai 2018
Von den Heranwachsenden, die in den israelischen Jugenddörfern betreut werden, sind rund ein Drittel äthiopischer Abstammung. Um einerseits ihre künstlerischen Talente zu fördern, ihnen andererseits aber auch die Möglichkeit zu geben, die vielfältige Konflikte, denen sie sich gegenübersehen, künstlerisch auszudrücken und zu verarbeiten, wurde vor zwölf Jahren das äthiopische Tanz- und Theater-Ensemble gegründet. Auf der Tournee nach Deutschland lernen die Jugendlichen erstmals die deutsche Kultur kennen und erfahren, dass sie auch auf diesem für sie fremden Terrain mit ihrer künstlerischen Leistung Applaus und Anerkennung ernten können. Gleichzeitig stehen sie als Botschafter für Israel und zeigen eine andere Seite Israels fernab von gängigen Klischees.

Vom 1. bis 9. Mai 2018 tourt das Äthiopische Tanz- und Theater-Ensemble wieder durch Deutschland. Diesmal präsentieren die zwölf Jugendlichen im Alter zwischen 15 und 18 Jahren ein ganz neues Stück mit demTitel Back to Black.
Dance tanzt von Kindheit an Ballett und macht gerade eine Tanzausbildung. Ihre Mutter war eine bekannte klassische Tänzerin, der es jedoch nicht gelungen ist, sich lange unter den großen Ballerinen zu halten. Heimlich schreibt sich Dance für Hip Hop ein und will nach Israel reisen, um dort den bekannten äthiopischen Choreographen Beru Teshale aufzusuchen. Als die Mutter ihre Pläne entdeckt, beschimpft sie sie: „Du hast mit den afrikanischen Tänzen nichts zu schaffen. Wir sind kultivierte Menschen.“

Dance fliegt trotzdem, aber Beru Teshale zu finden ist nicht so leicht wie gedacht und auch der Wechsel vom klassischen Ballett zum Hip Hop hat seine Tücken.
Back to Black ist die Geschichte über einen Traum und die Reise dahin. Es ist eine Geschichte über kulturelle Unterschiede, Sehnsucht, Erfolg und gute Freundschaften. Eine Geschichte, die das Herz anrührt, emotional und lustig zugleich ist.

Wie bei früheren Deutschlandbesuchen konzentrieren sich die Auftritte des Äthiopischen Tanz- und Theater-Ensembles v.a. auf Schulen, Jugend- und Senioreneinrichtungen, alternative interkulturelle Theaterprojekte. Sie sind dabei immer wieder auch begleitet von Workshops oder gemeinsamen Aktivitäten und Gesprächen.
Posted on 21 May 2018 by admin
Neues Projekt: Feuerwehrauszubildende zu Besuch in Würzburg
Anfang August stand die Premiere eines neuen Projekts der Kinder- und Jugend-Aliyah an. Eine Gruppe von Jugendlichen, die im Jugenddorf Nahlat Yehuda eine Einstiegsausbildung im Feuerwehrbereich absolvieren, war Gast bei der Staatlichen Feuerwehrschule Würzburg. Während ihres einwöchigen Aufenthalts lernte die Gruppe nicht nur den Umgang mit der hochmodernen Ausrüstung und Technik. Ob Verkehrsunfall, ein in Brand geratenes Haus oder die Personenrettung aus einer Grube, im bestens ausgestatteten Traingszentrum mussten die Jugendlichen vielfältige Szenarien des Feuerwehralltags bewältigen. Einblicke in die besonderen Aufgaben der Feuerwehr anderer Einrichtungen erhielten sie beim Besuch des Ausbildungszentrums der Bergwacht Bad Tölz und der Feuerwehr des Flughafens München. Zeit für Entspannung blieb neben diesem intensiven fachlichen Programm ebenfalls. Im Zeltlager der Jugendfeuerwehr Kitzingen konnten die deutschen und israelischen Feuerwehr-Nachwuchskräfte ungezwungen ihre Erfahrungen austauschen.
Posted on 21 May 2018 by admin
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