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Wohnen und Leben

UMWELTBEWUSST LEBEN

Unsere Umwelt nicht nur zu erhalten, sondern auch zu verbessern, ist uns ein wichtiges Anliegen, das wir auch in den Jugenddörfern verwirklichen. Umweltbewusstsein sowie moderne Methoden und Maßnahmen für zukunftsorientiertes Leben sollen in den Einrichtungen gelehrt, erforscht und erlebt werden. UnsereIdee ist, dass gerade diese Jugendlichen aus benachteiligten Hintergründen hier zu wesentlichen „Umweltbotschaftern“ geprägt und erzogen werden.

 

Auf unsere Initiative und Unterstützung hin wurde beim Neubau eines Wohngebäudes im Jugenddorf Mikwe Israel die Wasserleitungen für Grauwasser getrennt verlegt und eine Filteranlage eingebaut. Sie reinigt das Brauchwasser, das zur Bewässerung von Grünflächen dient. Der gleichen Idee folgende werden nun Regenwasser und Morgentau auf dem Dach des Gewächshauses gesammelt und zur Pflanzenbewässerung genutzt.

 

Das einjährige Ausbildungscollege Ökologie / Erneuerbare Energien wurde auf unsere Idee hin im Jugenddorf Ayanot verwirklicht. Zwischen Schulabschluss und Militärpflichtdienst lernen und experimentieren Heranwachsende mit Methoden und Konzepten der Nachhaltigkeit und Bewahrung unseres Lebensraums und entwickeln neue Visionen für die Zukunft. Dabei lernen sie solche Konzepte nicht nur kennen, sondern leben sie auch, denn die Unterkünfte sind entsprechend den Idealen konzipiert:
Die Teilnehmer wohnen in modernen Jurten, die aus Holz und Stoff errichtet sind und so ganz praktisch alternative Baustoffe und ressourcenschonende Architektur demonstrieren.

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SPORT UND FREIZEIT

Sportliche Aktivitäten sind gerade für pubertierende Jugendliche, sowohl Jungs als auch Mädchen, besonders wichtig, damit sie ihre Energie sinnvoll abbauen können. Neben Sportplätzen ist ein begehrter Platz bei jungen Leuten heutzutage ein gut ausgestatteter Fitnessraum. So haben wir beispielsweise im Jugenddorf Kedma die Anschaffung der robusten und auf Dauerbelastung ausgelegten Trainingsgeräte übernommen.

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Die im ländlichen Bereich gelegenen Jugenddörfer ähneln einem Kibbuz, es sind kleine, eigene Siedlungen
für Jugendliche. Sie haben vielfältige Bereiche: Schulbereich, Bibliothek, Räume für Hausaufgabenbetreuung und Nachhilfeunterricht, Sport- und Freizeitaktivitäten, Wohnräume und gemeinsamer Speisesaal, landwirtschaftlicher Bereich. Viele der Gebäude und Anlagen sind alt und renovierungsbedürftig. Vieles muss sukzessive modernisiert und den heutigen Anforderungen angepasst werden.

SANIERUNGSBEDÜRFTIGE WOHNGEBÄUDE

In einem Wohngebäude sind üblicherweise Jungs und Mädchen einer Altersklasse auf getrennten Etagen untergebracht. Die alten Gebäude haben große Gemeinschaftswaschräume und wenig oder gar keine individuellen Rückzugs- und Schlafmöglichkeiten in den Zimmern. Ein solches Wohnhaus im Jugenddorf Kannot wird mit unserer Unterstützung renoviert und modernen  Lebensbedürfnissen angepasst. Es entstehen kleine Wohnbereiche mit Bad und drei bis vier Bett-Zimmern, in denen sich die Jugendlichen wohl fühlen können.

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