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Im Jugenddorf Kedma finden Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 11 und 18 Jahren aus extrem schwierigen familiären Verhältnissen ein Zuhause. Viele von ihnen haben von früher Kindheit an schlechte Erfahrungen gemacht und kaum Förderung erhalten, so dass sie mit großen sozialen und schulischen Defiziten nach Kedma kommen. Schon der strukturierte Alltag im Jugenddorf mit regelmäßigen Mahlzeiten gibt den Kindern Halt und Sicherheit. Erstmals erleben sie auch Erwachsene als Vertrauenspersonen, lernen sie kennen als zuverlässige Partner und Identifikationsmodelle. So können sie sich öffnen, Perspektiven und Ziele für sich und ihr selbstbestimmtes Leben entwickeln. Kleine Unterrichtsgruppen fördern die Freude am Lernen und ermöglichen, individuelle Bildungslücken zu schließen.

 

 

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Während in den meisten Jugenddörfern die Heranwachsenden nach Altersgruppen getrennt wohnen, werden in Neve Hadassah jeweils zwölf Kinder unterschiedlichsten Alters von einem Ehepaar zusammen mit ihren leiblichen Kindern in einer Familienwohngruppe betreut. Die insgesamt fünf Familienwohngruppen ermöglichen auch die Aufnahme von Geschwisterkindern, insbesondere auch wenn sie jünger sind, und bieten Kindern, die einen geschützteren, familiäreren Rahmen benötigen, ein Zuhause. Wie in traditionellen Familien besuchen die Kinder unterschiedliche umliegende Schulen, die für ihre Bedürfnisse ausgewählt wurden. Nachmittags kehren sie nach Neve Hadassah zurück, wo sie Hausaufgabenunterstützung oder Nachhilfe erhalten und ihren Hobbys nachgehen.

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Das Jugenddorf Manof nimmt nur Heranwachsende in den Klassenstufen 11 und 12 auf, die alle Erfahrungen mit Drogen gemacht haben. In Manof lernen sie gemeinsam, ihre Sucht zu bekämpfen und erneuten Versuchungen zu widerstehen. Die Gemeinschaft stärkt sie, und das breit aufgestellte pädagogische Team gibt ihnen mit innovativen, kreativen Konzepten und modernsten Methoden das Rüstzeug, über sich hinaus zu wachsen. So können sie auch in kürzester Zeit einen Schulabschluss erarbeiten und gleichzeitig die Chance nutzen, Berufsabschlüsse zu erzielen - für ihr künftiges selbstbestimmtes und wirtschaftlich unabhängiges Leben. Die besondere Atmosphäre und Umgebung in Manof, das viele historische Gebäude besitzt, zum Teil noch aus osmanischer Zeit, fördert den holistischen Ansatz der Einrichtung.

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Das vor Haifa am Meer gelegene Jugenddorf Kfar Galim betreut 250 Jugenddorfkinder im Internatsbereich, die gemeinsam mit 700 externen Schülern aus der gut situierten umliegenden Region an der ausgezeichneten Schule mit modernsten pädagogischen Methoden unterrichtet werden. Der besondere schulische Ansporn ist eine große Chance für die Internatskinder, die aus benachteiligten Hintergründen stammen, und motiviert auch Schüler mit niedrigem Leistungsstand und Defiziten. Einen zusätzlichen Anreiz bietet die schulbegleitende Einstiegsausbildung im Elektrik-/Elektronik-Bereich. Das Tiergehege ist ein wichtiger Zufluchtsort in Pausen und Freizeit und hat wesentliche therapeutische Bedeutung.

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In dem schlicht ausgestatteten modern-religiösen Jugenddorf Hodayot werden sowohl Mädchen als auch Jungen sehr warmherzig betreut. Viele sind Neuzuwanderer aus den GUS-Staaten oder Äthiopien, meistens mit nur einem Elternteil. Oft ist die wirtschaftliche Situation der Familien so schwierig, dass sie bei Besuchen der Kinder zu Hause mit einem Essenspaket unterstützt werden. Mit großer Begeisterung nehmen die Jugendlichen die in Hodayot angebotene Einstiegsausbildung im Polizeibereich an. Sie werden zu demokratischem Denken, bürgerlichem Engagement, dem Bewusstsein für Recht und Ordnung angeleitet. Besonders stolz sind die Jugendlichen auf den seit einigen Jahren bestehenden Reitstall, in dem sie helfen, Pferde für die israelische Polizei zu züchten.

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Das Jugenddorf Ayanot hat sehr früh ökologische Projekte entwickelt und umgesetzt. Die Jugendlichen forschen und experimentieren in diesem Bereich und stellen in der eigenen Seifenfabrik besondere Seifen und ätherische Öle her. In einem einjährigen Collegekurs Ökologie/Erneuerbare Energien, der auf Initiative und mit Unterstützung unseres Vereins eingerichtet wurde, erproben junge Erwachsene Konzepte nachhaltiger ökologischer Wirtschaftlichkeit.
Neueinwandererkinder, darunter auch Jugendliche aus Deutschland, lernen in speziellen Klassen Hebräisch und werden auf ein Leben in Israel vorbereitet.

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