HEUTE

Heute ist die Jugend-Aliyah das größte jüdische Kinderhilfswerk und die zentrale Organisation für jede Form von Heimerziehung in Israel, sowohl im Bereich der Integration von Neuzuwanderern, als auch zur Betreuung sozial bedürftiger Kinder. In internationalen Fachkreisen genießt Israel gerade im Bereich von Kindererziehung und dem Bewältigen schwieriger Integrationsaufgaben bei Heranwachsenden ein hohes Ansehen.
14.500 Kinder im Alter zwischen12 und 18 Jahren leben in ca. 125 Jugenddörfern, die über ganz Israel verstreut sind.

Sie kommen aus vielen Ländern dieser Welt: u. a. aus der Sowjetunion, Tschetschenien, Kasachstan, Äthiopien, Indien, Argentinien, Frankreich oder sind in Israel geboren.

Viele von ihnen sind Waisen, andere lebten auf der Straße. Ein großer Teil der äthiopischen Kinder haben ihre Angehörigen, auf dem langen Weg nach Israel oder später aufgrund von Krankheiten verloren. Viele der russischen Kinder haben ihre Eltern hinter sich gelassen und kommen alleine nach Israel in der Hoffnung auf eine geborgene Zukunft. Gemeinsam mit den israelischen Kindern, die oft aus zerrütteten oder sehr armen Elternhäusern kommen, und den Kindern aus all den anderen Ländern, die alle ihre individuellen Geschichten und Lasten mit sich bringen, werden sie in den Jugenddörfern betreut und behütet.

Die Erziehung zu Toleranz, Werten, Geborgenheit und Liebe sowie einen geregelten Alltag und gegenseitigen Respekt zu entdecken bilden den Rahmen, um den Kindern ein Umfeld zu bieten, in dem sie sich entsprechend ihren Fähigkeiten entwickeln, die Schule abschließen und ggf. parallel dazu einen Beruf erlernen zu können.

Zentrales Ziel ist, die Heranwachsenden zu selbstbewussten Erwachsenen zu erziehen, ihnen die wichtigen Werte der Gesellschaft zu vermitteln und sie für die Zukunft zu stabilisieren.

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