BILATERALE PROJEKTE

Über die Förderung von gezielten Maßnahmen in den Jugenddörfern in Israel hinaus, bemühen wir uns vermehrt um bilaterale Projekte, als deutsch-israelische Kooperationen und Begegnungen.
Es ist uns sehr wichtig, den benachteiligten Heranwachsenden in unseren Jugenddörfern in Israel jede nur mögliche Chance zur Selbstentwicklung und -findung zu geben. Sie sollen Träume entwickeln können und darauf vertrauen, dass sie Erfolg im Leben und eine glückliche Zukunft haben können, obschon sie aus schwierigsten Verhältnissen kommen. Die meisten unserer Heranwachsenden haben kaum die Chance, die Erfahrung einer Reise zu machen, ein anderes Land und eine andere Kultur zu erleben. Unsere Erfahrungen mit unseren einzigartigen bilateralen Projekten, den Besuchen in Deutschland bzw. Austauschen zeigen, wie sehr die jungen Menschen diese Chance mit extremer Neugier genießen. Sie werden im Rahmen ihres Aufenthaltes mit jedem Tage selbstbewusster und zukunftsoptimistischer und saugen die wertschätzende Aufnahme der deutschen Partner auf.

Auf der deutschen Seite erleben wir eine große Begeisterung über die warmherzige Dankbarkeit der jungen Israelis. Auch der Lerneifer und die Wissbegierde der Jugendlichen fasziniert und motiviert die deutschen Partner und Ausbilder diese Projekte zu wiederholen, gar zur Tradition werden zu lassen. Der zwischenmensch-liche Austausch sowie die Begegnungen bauen auf beiden Seiten Vorurteile und Bedenken ab und führen zu Freundschaft und Vertrauen.

Wir bemühen uns, Gruppen von ca. 12 Schülern einwöchige Besuche in Deutschland zu ermöglichen:
  • im Rahmen von Konzert- und Theatertourneen
  • berufliche Ausbildungswochen
  • Schüleraustausch
  • künstlerische Kooperationsprojekte
  • Meisterlehrgang für Kfz-Auszubildende

Schüler aus Neurim, die schulbegleitend eine Ausbildung im Kfz-Bereich machen, verbringen eine Ausbildungswoche bei der Landesfachschule Hessen.







Schüler aus Kfar Galim vertiefen ihre schulischen Erfahrungen im Berufsbereich Elektrik/Elektronik bei der Handwerkskammer Rhein-Main.







Heranwachsende aus dem Jugenddorf Kannot, die dort schulbegleitend eine Grundausbildung im Polizeiberuf machen, erleben als Gäste der sächsischen Polizei, deren vielfältigen Aufgaben, Tätigkeiten und Gastfreundschaft.






Oberstufenschüler aus dem Jugenddorf Hodayoth, die im Hauptfach eine Polizeiausbildung machen, werden durch den Einblick in die umfangreiche Ausbildung der hessischen Polizei für die Fortführung ihrer Polizeiausbildung nach Schulabschluss motiviert.





Schüler aus dem sonderpädagogischen Jugenddorf Kedma, die sich obschon schwierigster Hintergründe stabilisiert und gesellschaftlich bewährt haben, erleben in Deutschland verschiedene Berufe und kulturelle Bereiche als Ansporn für ihre Zukunft.





Berufsschüleraustausch, ein innovatives Projekt. Selten erhalten deutsche Berufsschüler die Chance, an einem Schüleraustausch teilzunehmen. Kfz- und Elektroauszubildende – Obersbergschule Bad Hersfeld und Hadassah Neurim - besuchen sich gegenseitig.





Gemeinsame Ausbildung mit dem Ziel eines höheren Abschlusses in der Kfz-Technik, in Anlehnung an den deutschen Meistertitel für Absolventen im Jugenddorf Hadassah Neurim. Auf Initiative des deutschen Komitees der Kinder- und Jugend-Aliyah in Kooperation mit der Landesfachschule des Kfz-Gewerbes Hessen.

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