AKTUELLES

Polizeischüler aus Israel zu Gast bei der hessischen Polizei
Polizeischüler aus Israel
zu Gast bei der hessischen Polizei
vom 15.8. – 22.8.2010

Beim einwöchigen Besuch stehen Polizeifachliches, aber auch Begegnungen mit Bürgern und diverse Besuche auf dem Programm

Die jungen Praktikanten erfahren alles über die Ausbildung, erleben Polizeitechnik und erleben die Ausbildung hessischer Polizisten. Die hessische Polizei hat es auf Anfrage der Kinder- und Jugend-Aliyah möglich gemacht, dass in der Zeit vom 15. bis zum 22. August 2010 zwölf israelische Polizeischüler einen Einblick in die Polizeiarbeit erhalten.

Die israelischen Nachwuchspolizisten stammen aus dem religiösen Jugenddorf Hodayoth, einer Einrichtung der Kinder- und Jugend-Aliyah, die sich um die Belange sozial benachteiligter Jugendlicher in Israel kümmert.

Neben den fachlichen Unterweisungen und Aktivitäten ist für die jungen Israelis ein Besuch bei der Wasserschutzpolizei, Abteilung Ffm./Mainz-Kastel vorgesehen, eine Stadtbesichtigung in Weilburg mit Kanufahrt auf der Lahn ist geplant sowie ein Besuch bei der Polizeihubschrauberstaffel in Egelsbach. Ebenso ein Besuch der Polizeidirektion am Frankfurter Flughafen mit anschließender Besichtigung des Flughafens. Auch stehen eine Fahrt nach Speyer und Worms auf dem Programm, sowie eine Stadtbesichtigung in Mainz. Nicht zu vergessen, diverse Abendver-anstaltungen in der I. Bereitschaftspolizei-Abteilung oder in Wiesbaden.

„Diese jungen Leute haben nicht die Mittel, ein anderes Land kennen zulernen. Daher fehlt eine wichtige Komponente der Erziehung zu Weitsicht und Toleranz. Umso mehr freuen wir uns über die einmalige Chance für unsere Polizeischüler, mit künftigen Kollegen in Hessen zusammen zu sein“.


 

Polizeischüler aus Israel zu Gast bei der sächsischen Polizei
Polizeischüler aus Israel
zu Gast bei der sächsischen Polizei,
vom 8.8. – 15.8.2010

Beim einwöchigen Besuch stehen Polizeifachliches, aber auch Begegnungen mit Bürgern und Besuche der jüdischen Gemeinden auf dem Programm

Die jungen Praktikanten erfahren alles über die Ausbildung, erleben Polizeitechnik und messen sich sportlich mit Sachsens Polizisten. Die sächsische Polizei hat es auf Anfrage der Kinder- und Jugend-Aliyah möglich gemacht, dass in der Zeit vom 8. bis zum 15. August 2010 zwölf israelische Polizeischüler einen Einblick in die Polizeiarbeit erhalten.

Die israelischen Nachwuchspolizisten stammen aus dem Jugenddorf Kannot, einer Einrichtung der Kinder- und Jugend-Aliyah, die sich um die Belange sozial benachteiligter Jugendlicher in Israel kümmert. Dass die außergewöhnliche Möglichkeit der beruflichen Fortbildung in Deutschland zustande kam, ist Claudia Korenke, Vizepräsidentin der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, zu verdanken. Sie knüpfte die Bande zwischen der Polizeidirektion Dresden und der Kinder- und Jugend-Aliyah, die ihr deutsches Büro in Frankfurt/M. hat.

Neben den fachlichen Unterweisungen und Aktivitäten ist für die jungen Israelis ein Besuch in der Gedenkstätte KZ Buchenwald geplant, die Synagogen in Chemnitz und Dresden werden besichtigt, eine Stadtführung in Dresden steht auf dem Programm und, nicht zuletzt, ein „Sportvergleich“ zwischen jungen Israelis und den sächsischen Polizeibeamten.

„Diese jungen Leute haben nicht die Mittel, ein anderes Land kennen zulernen. Daher fehlt eine wichtige Komponente der Erziehung zu Weitsicht und Toleranz. Umso mehr freuen wir uns über die einmalige Chance für unsere Polizeischüler, mit künftigen Kollegen in Sachsen zusammen zu sein“.


 

Werden Sie CHANUKKA - PATE 2010
Werden Sie Chanukka-Pate!

Wie alle jüdischen Kinder freuen sich auch die 14.500 Kinder
in unseren Jugenddörfern auf Chanukka:
Sie schmücken ihre Zimmer, backen Latkes und Suvganiot und
üben Chanukkalieder und Theaterstücke.

Helfen Sie, dass diese Kinder die große Freude erleben dürfen,
einen kleinen Wunsch erfüllt zu bekommen –
ein Geschenk zu Chanukka.

Werden Sie Chanukka-Pate für eines oder mehrere Kinder:
Mit einer Spende von 20 Euro pro Kind,
schenken Sie Licht und Freude
und die Kinder wissen, dass sie nicht vergessen sind.

Postbank Frankfurt:
Konto Nr. 32010608, BLZ 500 100 60


 

Schenken Sie einem Kind in Kedma ein eigenes Bett
Träume sind erfüllbar …

Es gibt Kinder, deren größter Traum ist: ein eigenes Bett und eine Ecke,
in die sie sich zurückziehen können

Für 200 € können Sie einem Kind in Kedma den sehnlichsten Wunsch nach einem eigenen Bett erfüllen.

Machen Sie eine Spende entweder in Ihrem eigenen Namen, oder verschenken Sie anlässlich einer Einladung, eines Geburtstages oder Jubiläums ein Bett für ein Kind in Kedma.

Sie erhalten eine Urkunde.
Das Bett wird mit einer Plakette versehen,die den Namen desjenigen trägt,
in dessen Namen das Bett gespendet wurde.

Unterstützen Sie die Kinder und Jugendlichen in Kedma!

…lassen Sie Träume wahr werden.

Deutsche Bank
Konto Nr.: 0692 37600
BLZ: 500 700 24


Kinder- und Jugend-Aliyah,
Hebelstr. 6, 60318 Frankfurt/M, Tel.: 069 – 43 69 49
E-mail: kinderundjugendaliyah@t-online.de

Ilia kam mit 12 Jahren nach Kedma.
Seine Mutter kam bei einem Verkehrsunfall ums Leben und der alkoholkranke Vater brachte ihn im Alter von zwei Jahren in ein ukrainisches Waisenhaus. Er lebte in unterschiedlichen Heimen, wo ihm andere Kinder Gewalt antaten, bis er im Alter von acht Jahren zu einer Adoptivmutter kam, die mit ihm nach Israel einwanderte. Doch auch bei ihr war er nicht gut ver-sorgt. Seit drei Jahren lebt Ilia in Kedma.

Mira ist 13 Jahre alt.
Der Vater ist Alkoholiker und verbüßt eine Haftstrafe, aufgrund familiärer Gewalt. Die Mutter ist dauerhaft in einer psychiatrischen Klinik untergebracht. Seit frühe-ster Kindheit lebte Miro mehr auf der Straße, als zu Hause. In Kedma hat Mira zum ersten Mal einen geregelten Alltag und Vertrauen zu der Welt der Erwachsenen gelernt.

Matiko ist 16 Jahre alt.
Er ist das zweite Jahr in Kedma. Nach langer, schwer-er Krankheit verstarb der Vater im vergangenen Sommer. Die Mutter ist arbeitslos und hat sechs weitere Kinder. Matiko war, bevor er nach Kedma kam, unbetreut und orientierungslos. Hier hat er endlich einen festen Rahmen mit geregeltem Alltag und ausreichenden Mahlzeiten. Langsam schließt er seine Lücken und stabilisiert sich.

Das Jugenddorf Kedma
Anfang der achtziger Jahre wurde das Jugenddorf Kedma auf dem Gelände eines alten Kibbuzes gegründet. Hier leben ca. 155 Kinder und Jugendliche im Alter von 13 bis 18 Jahren.
Sie kommen alle aus extrem schwierigen familiären Verhältnissen. Die meisten stammen aus Äthiopien und den GUS-Staaten. Ihr Umfeld ist Armut, Prostitution, Missbrauch, Drogen etc. Viele von ihnen wurden Opfer von Gewalttaten oder sind aufgrund der familiären Hintergründe mit dem Gesetz in Konflikt gekommen.
Die Betreuer des Jugenddorfes bemühen sich mit großem Engagement, ihnen in Kedma ein neues Zuhause zu geben, das Gefühl von Geborgenheit und Sicherheit zu vermitteln und ihnen neue Werte vorzu-leben und so den Rückhalt für den richtigen Weg in ein geordnetes Leben, zu geben.
Das Jugenddorf hat eine eigene Schule, in der die Heranwachsenden ihren individuellen Bedürfnissen entsprechend gefördert werden. Viele haben, wenn sie nach Kedma kommen, enorme schulische Defizite, können teils kaum Lesen oder Schreiben. Hier werden Lücken gefüllt, Talente entwickelt und Interessen ge-weckt. In den höheren Klassen können berufliche Fähigkeiten, wie z.B. Schreinerei, Schneiderei, Verwaltung, Medien etc. entwickelt werden.
Ein Streichelzoo und ein Reitgehege sind ebenso wichtig für den emotionalen Ausgleich der Kinder, wie der neue Fußballplatz und der Fitnessbereich, die dem Aggressionsabbau dienen. Die Heranwachsen-den übernehmen einen großen Teil der Pflichten im Jugenddorf, um zu lernen, Verantwortung für sich und andere zu tragen.
Die meisten Kinder, die nach Kedma kommen, bleiben bis zu ihrem Militärdienst hier. Viele haben auch wäh-rend dieser Zeit ihr Zuhause in Kedma.




 

Freiwillige in sozialen Projekten in Israel ab Oktober 2010, 9 Monate
Im Schuljahr 2010/2011 bietet die Kinder- und Jugend-Aliyah wieder interessierten jungen Menschen, im Alter zwischen 18 und 27 Jahren in einem ihrer Jugenddörfer die Möglichkeit zu einem sozialen Jahr (ca. 10 Monate) bzw. Praktikum im sozialen Bereich.

Die Kinder- und Jugend-Aliyah hat über 125 Jugenddörfer mit unterschied-lichen Schwerpunkten, in denen Heranwachsende im Alter zwischen 12 und 18 Jahren leben. Teils sind es israelische Kinder, aber auch viele aus den Ländern der ehemaligen Sowjetunion und Äthiopien.

Die Teilnehmer an dem Projekt sollen Einblick in den Alltag der Heranwachs-enden erhalten und dabei ein Gefühl für die Problematik entwickeln, Kinder mit den unterschiedlichsten sozialen und kulturellen Hintergründen zu betreuen und zu fördern. Außerdem sollen sie natürlich auch aktiv in ver-schiedenen Bereichen mitarbeiten.

Das Projekt beginnt am 1. Oktober 2010
Anmeldeschlus ist der 1. Juli 2010

Infos und Bewerbung an:
Kinder- und Jugend-aliyah, Hebelstr. 6, 60318 Frankfurt/M
Tel.: 069 - 43 69 49 Fax: 069 - 43 29 17
eMail: kinderundjugendaliyah@t-online.de
www.kiju-aliyah

Interessierte junge Menschen können sich ab März 2010 schriftlich mit: Lebenslauf, Lichtbild, Zeugniskopien und einem kleinen Motivationsschreiben bewerben.


 

Deutsch-israelisches Ausbildungsprojekt wurde im Aug. 2009 sehr erfolgreich abgeschlossen
Gemeinsame Ausbildung mit dem Ziel eines höheren Abschlusses
in der Kfz-Technik, in Anlehnung an den deutschen Meisterbrief.

Im Jugenddorf Hadassah Neurim, nördlich von Tel Aviv, leben 200 Jugendliche unterschiedlicher Herkunft und Religion (Israelis und Araber), die hier die Möglichkeit haben, neben ihrer Schulausbildung eine Ausbildung im Bereich Kfz zu machen. Viele finden durch diese Ausbildung eine Arbeitsstelle und haben so die Chance, trotz ihrer schweren Jugend ein selbständiges, selbst bestimmtes Leben zu führen.

Nachdem die Landesfachschule des Kfz-Gewerbes Hessen bereits dreimal Jugendliche aus Hadassah Neurim zu einer Schulungswoche nach Frankfurt einlud, entstand die Idee, für diese Jugendlichen aus Hadassah Neurim eine gemeinsame deutsch-israelische Ausbildung durchzuführen mit dem Ziel einer wesentlich breiteren Ausbildung, als es derzeitig in Hadassah Neurim möglich ist. Ein bilaterales Zertifikat als Abschluss kann den Jugendlichen einen deutlichen Chancenvorsprung auf dem Arbeitsmarkt geben.

Derzeitig erhalten die Schüler in der 10. – 12. Klasse eine Grundausbildung im Kfz-Bereich. Engagierte Schüler können diese in den Klassen 13 und 14 vertiefen und erwerben einen dem Gesellenbrief ähnlichen Abschluss.

Das nun geplante deutsch-israelische Gemeinschaftsprojekt setzt ab der Klasse 13 ein und sieht wie folgt aus:
Der derzeitig mangels guter technischer Ausrüstung sehr theoretische Unterricht soll wöchentlich mit zwei zusätzlichen praktischen Unterrichtseinheiten ergänzt werden.

Nach Abschluss des 13. Schuljahres findet eine dreiwöchige Intensivschulung in Israel statt.
Danach kommen die Auszubildenden für 4 1/2 Wochen nach Deutschland, wo sie gleich zu Beginn die Prüfung für den theoretischen Teil der Ausbildung absolvieren. Anschließend findet eine vierwöchige praktische Ausbildung statt, die jeweils am Ende einer Woche mit einer Prüfung endet. Lerninhalt und Prüfungen werden von einem deutsch/israelischen gemeinsamen Prüfungskomitee festgelegt und abgenommen.

Nach Abschluss der 14. Klasse erfolgt eine weitere theoretische Prüfung in Israel. Die Teilnehmer erhalten nach erfolgreicher Beendigung der Ausbildung eine Zertifizierung in Anlehnung an den deutschen Meisterbrief, ausgestellt von der Landesfachschule des Kfz-Gewerbes Hessen.

Das Konzept trifft in Israel auf ausgesprochen große Begeisterung in der gesamten Kfz-Branche: der israelischen Kfz-Innung, dem Verkehrsministerium, dem Militär und dem Erziehungsministerium.
Dieses, mit deutscher Partnerschaft entwickelte Ausbildungskonzept garantiert den Heranwachsenden ein in Israel noch nicht vorhandenes Ausbildungsniveau und eine Qualifizierung, die gerade diesen, ansonsten eher benachteiligten jungen Menschen, eine einzigartige Chance gibt.

Das Projekt startete im September 2008 in Israel. Der Ausbildungsteil in Deutschland begann erstmalig im Sommer 2009 und wurde mit einer Zertifizierungsfeier im April 2010 in Israel abgeschlossen.

Am 30. Juni 2010 traf die erste Kfz-Ausbildungsgruppe für dieses Jahr, wiederum auf Einladung der Kfz-Innung Rhein Main, in Frankfurt ein – sie bleibt bis zum 1. August 2010.
Die zweite Ausbildungsgruppe kommt vom 4. August bis 5. September 2010 nach Frankfurt.
Beide Gruppen werden in der Landesfachschule des Kfz-Gewerbes Hessen betreut.
Hier erhalten die Teilnehmer nach erfolgreicher Beendigung der Ausbildung eine Zertifizierung in Anlehnung an den deutschen Meisterbrief, ausgestellt von der Landesfachschule des Kfz-Gewerbes Hessen.


 

77 Jahre Kinder- und Jugend-Aliyah - 30. Jan. 1933 / 2010
Die Kinder- und Jugend-Aliyah wurde vor 77 Jahren am Tag der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten von Recha Freier in Berlin gegründet. Heute ist die Jugend-Aliyah das größte jüdische Kinderhilfswerk und die zentrale Organisation für jede Form von Heimerziehung in Israel, sowohl im Bereich der Integration von Neuzuwanderern, als auch zur Betreuung sozial bedürftiger Kinder. In internationalen Fachkreisen genießt Israel gerade im Bereich von Kindererziehung und dem Bewältigen schwieriger Integrationsaufgaben bei Heranwachsenden ein hohes Ansehen.

 



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